Die letzte Glossybox und warum wir Vorräte erst einmal aufbrauchen müssen

In der letzten Woche ist die Glossybox bei uns angekommen, nichts Besonderes möchte man meinen und doch ist es in diesem Monat etwas Spezielles, denn dieses Mal haben wir die Glossybox zum letzten Mal erhalten. Wir haben sie nämlich vorerst gekündigt.

Kündigungsgründe

Ich möchte keinesfalls behaupten, dass ich immer ein Freund der Glossybox war, mehr als einmal hat mir auch ein Produkt gar nicht gefallen, weil es nicht zu meinem Lebensstandard passte. Ich bin zum Beispiel nicht der Typ, der sich täglich mit Rouge, Lippenstift, Lidschatten und Make-Up ein Gesicht ins Gesicht malt. Ich mag es eher natürlich und das hatte ich im Beautyprofil auch mehr als einmal angegeben. Somit kamen etliche der mit sogenannten Produkte für mich eigentlich gar nicht infrage, allerdings habe ich sie immer wieder im Bekanntenkreis weitergegeben. Abnehmer gab es zuhauf. Einige Sachen konnten wir auch allesamt gar nicht zuordnen, sodass wir uns um eine Anwendungsbeschreibung sehr gefreut hätten. Natürlich wurden viele Produkte immer wieder in den Heften erwähnt und das Heft habe ich auch sehr gerne gelesen. Dennoch einige Produkte waren und blieben nicht meins. Das ist zwar schade aber so ist es.
Tatsächlich war unser Verbrauch auch sehr gering, sodass wir jetzt Vorräte für mindestens ein Jahr hätten, mal von Mindesthaltbarkeitsdaten abgesehen. Diese Sachen möchte ich nun erst einmal aufbrauchen, oder in anderer Weise wieder aus meiner Wohnung entfernen. Viele dieser Sachen bieten sich auch als Geschenke sehr gut an für Freunde und Bekannte etc., aber wer möchte schon ständig die Pflegeprodukte und Make-Up-Linien bezahlen. Wenn ich mal einer Freundin einen Lippenstift zum Geburtstag schenken mag er noch alles in Ordnung sein, aber dass meine Freundin wird seit knapp zwei Jahren monatlich Geburtstag feiern, ist mir neu.
Wer heißen ich bin einfach nicht der richtige Kundenstamm für diese eigentlich ja ganz praktische Box. Wäre ich die typische Frau, die Spaß daran hat, jeden Morgen schon mit dem perfekten Gesicht zum Bäcker zu laufen, morgens 2 Stunden vor dem Spiel verbringt und danach so tut, als ob knapp 2 Minuten wären, dann sähe die Sache anders aus. Aber so muss ich leider von dort aus die Box Abstand nehmen, es sei denn es findet sich jetzt spontan ein Co-Blogger, der seinerseits die Glossy Boxen bestellt hat, also vorzugsweise eine Dame, und die Produkte hier vorstellen möchte. Falls einer von euch Damen nach Gastauftritten in meinem Blog ist, dürfte euch gerne melden. In diesem Fall würde ich euch dann Gelegenheit verschaffen. Alternativ, sollte sich hier niemand finden, ist das hier leider der letzte Beitrag zur Glossybox.

Das letzte Mal, es war so schee

Eigentlich ist das mit der Glossybox schade, denn ausgerechnet die letzte Box war richtig schön. Schon das Design, weil sich bei vielen Glosse Boxen recht schön fand, gefiel mir auch bei dieser wieder sehr gut. Um die Boxen ist es wirklich schade, denn viele der Boxen, die mir geschickt wurden, habe ich immer noch für andere Dinge im Einsatz. Für Kleinigkeiten, die man einfach mal schnell unterbringen muss, sind diese Boxen ideal. Doch dieses Mal konnte mich nicht nur das Design der Glossybox-Box begeistern, sondern auch ihr Inhalt. Ganz ehrlich, wenn die Glossyboxen jedes Mal so ausgesehen hätten, ich glaube, ich wäre immer noch Abonnent dieses Mal enthielt sie nämlich zahlreiche Pflegeprodukte, die ich wirklich im täglichen Alltag nutze. Fangen wir an: 

Zunächst fiel mir die Schaum-Pflegelotion von Kneipp in die Finger. Diese Blütenzart– und Wachgeküsst-Schaum-Pflegelotion hätte ich mir beim nächsten Einkauf bei Kneipp auf jeden Fall mitbestellt. Umso besser, dass ich sie jetzt in der letzten Glossybox schon einmal erproben durfte.

Weiter ging es dann mit einem BB Cream Stick, der mir in der Farbe Nude eigentlich ganz gut gefällt. Als Abdeckstift für Hautuntereinheiten ist er an manchen Tagen einfach unerlässlich.

Auch die Sonnencreme, die extra für die Glossyboxen hergestellt worden war und für ein Gewinnspiel wirbt, kann man immer mal gut gebrauchen, natürlich nur, bei gutem Wetter.
Positiv überrascht hat mich auch die Detox Cleansing Bar. Was ich zunächst für eine Seife gehalten hatte, stellte sich bei genauerer Betrachtung als ein Gesichtspeeling heraus, mit dem man seine Haut sanft reinigen kann. Von den Produkten von Zartgefühl hatte ich bisher nur gehört, doch wenn man etwas hört, und sei es noch so positiv, bleibt man am Ende immer auch ein wenig skeptisch. So ging es mir bei den Produkten von Zartgefühl. Nun jedoch habe ich die Gelegenheit es selbst zu testen.
Interessant fand ich auch dieses neuartige Produkt aus Honig es ist ein Honig-Seiden-Gesichtsserum, was sich so vermutlich im Laden er nicht ausprobiert hätte, was mich nun in der Box aber positiv überrascht. Die Spiralhaargummi liebe ich persönlich ja auch, da sie mir höchst selten aus den Haaren rutschen, meine Haare sicher zu einem Pferdeschwanz binden und ich mich um eigentlich nichts weiteres kümmern muss, als darum, einen guten Tag zu haben. In diesem Sinne, mach's gut Glossybox, vielleicht abonniere ich dich ja noch einmal, wenn meine Vorräte aufgebraucht sind. Vergessen werde ich dich so schnell nicht.

In diesem Sinne möchte ich mich auch schon bei euch für heute verabschieden und euch heute Abend ein schönes Fußballspiel wünschen.

Kommentare

  1. Danke für dein schönes Feedback. Schade, dass du gehst! Wir hoffen, dass wir dich irgendwann mal wieder bei uns begrüßen dürfen :) Hast du übrigens schon gesehen, dass wir gerade wieder eine Blogparade passend zur Urban Edition gestartet haben und es einen 500€-Gutschein von Nike zu gewinnen gibt? Wir würden uns freuen, wenn du Lust hast, noch mitzumachen. Hier findest du alle Infos: https://www.glossybox.de/magazin/2016/06/21/blogparade-zeig-uns-deinen-urban-style/. Stay glossy, Lisa von GLOSSYBOX

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