Zu Besuch bei Familie Ashtonburry

Am Samstag war es soweit, wir gingen zum Krimidinner. Ich muss zugeben, ich hatte schon einiges davon gehört und doch war ich selbst noch nie auf einem solchen Krimidinner.
Zunächst mussten alle vor dem Raum warten, der Raum erwies sich als Saal. Dann wurden wir alle hinein geführt und auf unseren Plätzen gebracht. Hierbei wurden die Herren mit Lord und die Frauen mit Lady soundso begrüßt. Das alles wirkte schon sehr pompös. Dann ging es los. Zunächst wurde ein Stück von der vorbereiteten „Hochzeit in Schwarz“ vorgetragen, dann wurde uns der Aperitif erklärt.
Tolle Atmosphäre beim Krimidinner!
Absinth konnte man ja schließlich nicht einfach trinken, vielmehr musste er erst einmal vorbereitet werden. Bereitstanden eine Karaffe mit Wasser sowie ein Stück Zucker auf einem Löffel nebst Streichhölzern zum Anzünden.
Wir tauchten also den Zucker auf seinem Löffel in den Absinth, retteten ihn 10 Sekunden später von dem ertrinken und zündeten ihn an. Während die Flamme auf dem Löffel langsam herunterbrannte, karamellisiere der Zucker. Dieser wurde dann in den Absinth gegeben und aufgelöst. Abschließend musste man das eigene Glas auch noch mit zwei Finger breit Wasser auffüllen.
Ich muss sagen die „Absinth-Zeremonie“ war recht ansprechend und trotzdem war der Absinth überhaupt nicht meins. Anis-Schnaps, wer trinkt denn schon Anis-Schnaps. Mein Geschmack war es definitiv nicht.
Nach dieser ersten Interaktion zwischen dem Publikum und den Darstellern ging es erst einmal weiter. Auf der Bildfläche erschienen schon bald die ersten Hochzeitsgäste und mit ihnen auch die erste Leiche. Aber es sollte nicht die letzte des Abends werden. Dann folgte die Vorspeise. Antipasti mit westfälischem Schinken und rotem Pesto. Das traf meinen Geschmack. Es war sehr lecker, aber leider auch sehr schnell aufgegessen. Man muss wissen, dass wir seit dem Frühstück nichts mehr gegessen hatten. Extra für dieses Krimidinner. Schließlich wollten wir ja nicht schon beim zweiten Gang schlapp machen. Also ging es weiter. Familie Ashtonburry war recht streitlustig und irgendetwas ging ja auf jeder Hochzeit schief. Auf dieser hier fehlte der Pfarrer, doch mit Reverant Hastings da schnell Ersatz gefunden.
Ich möchte euch an dieser Stelle nicht das gesamte Stück verraten, aber euch sagen, dass wir definitiv viel Spaß und einem richtig tollen Abend hatten. Auch das übrige Dinner – es folgten noch eine Suppe mit Ingwer und Karotte, der Hauptgang, wahlweise Supreme von der Maispoularde mit Portwein-Sauce oder vegetarisch (Paprika mit Bulgur und einer scharfen Tomatensauce), sowie das Dessert, ein Brownie. Mit Beerentopping. Yummy!
Abends probierten wir dann nur noch ins Bett, waren aber satt und mit dem Abend absolut zufrieden.
Es war voll!
Wart ihr auch schon mal auf einem Krimidinner? Wie hat es euch gefallen?

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